Rudolf ich komme! Rudolph I am coming!

29 03 2010

Ye Haaaaaaaaaaaaaaaaa! Ich hab den Rentier Job!!!! Unglaublich, aber am 25 April fang ich im Pretty River Valley Inn an zu arbeiten! Zuerst einmal 3 Wochen und eventuell dann auch laenger! Ihr koennt euch garnicht vorstellen, wie ich mich freue. Das Schoene ist, das halbe Hostel feiert immer mit wenn einer einen Job ergattert hat. Naja, mein Job ist eigentlich nur fuer Kost & Logie, doch trotzdem freuen sich alle mit mir!  Saugeil! Awesome! Schaut euch den Link an, dann werdet ihr verstehen warum ich so am ausflippen bin. Denn neben „hard work“ erwartet mich auch ein Whirlpool, ein Salzwasser-Pool, ein Fitnessraum, ein EIGENES ZIMMER (nicht ein 6-Bett Zimmer), Free Wi/Fi und ein ungalublich schoener Flecken Erde …  Ich freue mich auf Familie Proudfoot :0

http://www.prettyriverinn.com

Ye Haaaaaaaaaaaaaaaaa! I got the reindeer job! Unbeliveable, I am going to start working in the Pretty River Valley Inn on the 25th of April! First for a 3 week stay but with the option to extand! You can’t imagine how happy I am! And a lot of people from the hostel are happy for me too! Everytime someone getting a job all are celebrating. Awesome! Check out the link, then you will understand why I am almost freaking out. Beside hard work there will be a hot tub, a saltwater swimming pool, an exercise room, a PRIVATE ROOM  (not a dorm), free Wi/Fi and a unbelievable beautiful spot to stay … I am looking forward to meet Family Proudfoot :0



Bilder / pictures online!

29 03 2010

Endlich sind ein paar Bilder Online / finally there are some pics online:

Bilder / pics Canada
-> Toronto
-> Hockey Night

Hier noch ein Bild -> meine glueckliche Aussicht im Stockbett. Zudem befindet sich noch ein Herzstein in meiner Tasche, ein Engel an meinem Rucksack, ein HOPI am Hals, eine Engelkarte in meinem Geldbeutel, …

IMG_0337



Toronto Marlies vs. American Rochester

28 03 2010

… wow … wow … wow … So renn ich eigentlich den ganzen Tag hier herum. Die im Hostel wissen schon wie ich meinen Kaffee trinke und man gewoehnt sich selbst an 6-Bett Zimmer. Was mich leicht nervt ist das Leben aus dem Rucksack. Ich bin staendig auf der Suche nach irgendetwas weil ich es wieder in irgend eine Tasche irgendwo hin gesteckt habe … Aaaah! Ich suche schon in einer „strukturierten Umgebung“ staendig mein Zeug – hier bin ich voellig planlos. Aber egal, es gibt genug Dinge, die das Leben aus dem Rucksack im Handumdrehen wieder absolut lebenswert machen.

Wie zum Beispiel Eishockey. Leck mich am Arsch, war das cool. Wir waren eine ganze Gruppe aus dem Hostel, an die zwanzig Leute. Und zum ersten Mal im Leben musste ich bei einer Nationalhymne aufstehen – und dann wurde auch noch die der Gaeste zuerst gespielt, sprich die amerikanische. :o) (@Ilona + Sandra Tw.: Ihr wisst, dass ich die auswendig kann, habe sie im Buero oft genug „gesungen“). Dann ging es los, natuerlich mit riesen Tam Tam und Eroeffnungsshow. Da sitzen dann wirklich Menschen mit grossen Schaumstoffdaumen, ein Maskottchen rennt durch die Zuschauerraenge und Cheerleader huepfen herum. Und auf dem Eis ging es dann zur Sache. Ich hatte ja erwartet, dass sich frueher oder spaeter zwei Spieler anrempeln wuerden, mit den Brustkoerben gegeneinander springen wuerden, die Handschuhe und den Stock aufs Eis schmeissen wuerden um sich dann die Nasen einzuschlagen (bis ins Kleinhirn :o). Und ich musste nicht lange warten. Und es waren nicht nur zwei Maenner sondern an die sechs, die sich gepruegelt haben. Zwei Referees mittendrin, die versuchten zu schlichten. Das Erstaunliche: So ploetzlich die Jungs aufeinander losgehen, so ploetzlich laecheln sie sich auch wieder an und klopfen sich auf die Schultern. Natuerlich pruegeln sie sich nur eine Minute spaeter auch schon wieder …. Eishockey-Referee scheint mir so gefaerhrlich zu sein wie Krabbenfischer in Alaska. Die muessen sich schonmal kopfueber ueber die Bande hechten um einer Horde auszuweichen oder sich tapfer in eine Massenschlaegerei stuerzen. Wenn ich ehrlich bin, dann haetten mir 2 Spielabschinitte gereicht. Dreimal 20 Minuten mit jeweils 20 Minuten Pause dazwischen waren recht lang, auch wenn AC/DC und Slipknot ueber Lautsprecher lief. Mit der Zeit wurde es auch etwas kalt. Was sehr witzig war, war die Kissing Cam -> sprich zwei Menschen, die irgendwo im Stadion nebeneinander sassen,  gefilmt und dann auf dem Riesenmonitor eingeblendet wurden, die mussten sich kuessen. Es haben auch tatsaechlich alle getan, ausser die zwei Spieler auf der Rochester Ersatzbank, die sich nur kurz angesehen und dann den Kopf geschuettelt haben …  Am Ende hiess es Toronto Marlies 2 – American Rochester 7.

Von einer 20 Leute Gruppe waren ploetzlich nur noch vier ueber. Mareike aus Hamburg, Alex aus Oesterreich, Lyndon aus Neuseeland und meine Wenigkeit. Natuerlich hatte keiner aufgepasst, wie wir zum Stadion gekommen waren. Alles was wir wussten, war, dass wir das Air Taxi und die Metro benutzt hatten und mehrmals umgestiegen waren. Doch irgendwie haben wir es geschafft nach Downtown zurueck zu kommen. Dort ging es dann zum Yonge-Dundas Square wo ein Konzert stattfand. Es war wie der Schwabe sagen wuerde „fuer umme“, und zudem auch noch fuer einen guten Zweck. Das Ganze nannte sich Earth Hour und war von WWF – und punkt 20:30 gingen auf einem der am meisten beleuchteten Plaetze in Toronto fuer eine Stunde die Lichter aus. Ganz Toronto war aufgerufen eine Stunde lang die Lichter auszuschalten und selbst in Restaurants wurde mit Kerzenlicht gegessen. Selbst der Strom, der fuer das darauf folgende unplugged Konzert gebaucht wurde, stammte von Solarzellen. 

So schoen die Musik auch war, uns wurde es definitiv zu kalt. Wenn du dann trotz Doppeljacke bibbernd zum naechsten Pub laeufst und dir ein Kanadier in T-Shirt und kurzen Laufhosen entgegenjoggt (21 Uhr), dann zweifelst du wirklich an deinem Verstand. Im Pub war es mal wieder wow … wow … wow. Offensichtlich hatten wir eine der Bars erwischt, in die die ganzen Eishockeyfans nach dem Spiel gehen. Blau-weisse Trikots und BB-Caps ueberall …  Alex hob die Hand um die Kellnerin zu rufen, ein wildfremder Kanadier grinste, winkte, kam zum Tisch, klatschte ab und ging grinsend wieder davon … Lyndons Jacke hing hinter der Stuhllehne halb auf dem Boden, ein anderer wildfremder Kanadier kam an, hob die Jacke hoch, haengte sie richtig ueber den Stuhl und erklaerte Lyndon “ No problem buddy, I“d take care for you …“ Soviel wie „Kein Problem Alter, ich pass auf dich auf …“ Meine Jacke auf den Boden zu schmeissen ware in diesem Moment zu auffaellig gewesen, doch ich geb zu, dass ich kurz darueber nachgedacht habe … :o))))

Ich habe jetzt noch eine Bleibe bis zum 10. April, dann werd ich vermutlich Richtung Norden / Nordwesten losziehen. Habe mich bereits auf drei Farms beworben. 

1) Hundekennel mit 30 Huskies versorgen und Feuerholz machen helfen

2) Rentiere fuettern, Ahornsirup einsammeln, Tiere versorgen und Zaeune bauen

3) Gewaechshaus bauen, Artischokken anbauen, ernten und auf dem Wochenmarkt verkaufen

Hoffentlich meldet sich von denen jemand und will mich fuer Kost & Logie bei sich arbeiten lassen :o) Bilder + Eishockeyvideo folgen heute im Laufe des Tages. Mareike leiht mir ihren Laptop, damit ich alles hochladen kann. ich geh jetzt mal Pancakes fruehstuecken, immerhin ist es schon 10:00.

:o)))))))))))))))



Tag 2

26 03 2010

Nicht mehr Zuhause aber hier auch noch nicht so richtig angekommen. Es fuehlt sich an, als wuerde ich den ganzen Tag durch eine Filmkulisse schlendern (Janine -> heute habe ich EINEN gesehen :o) Schaetze es dauert noch ein paar Tage bis ich richtig realisieren kann, dass ich nicht nur fuer zwei Wochen Urlaub hier bin.

Heute morgen begruesste mich ein strahlend blauer Himmel – und ein eiskalter, stechender Wind! Dies haelt die Kanadier wiederum nicht davon ab in Shorts herum zu laufen, zwar nur vereinzelt, aber sie tun es. Ich weiss jetzt auch, dass mich das Gefuehl Zuhause etwas vergessen zu haben nicht getaeuscht hat: meine Handschuhe. Heute waere ein guter Tag gewesen um sie anzuziehen, doch es musste eben ohne gehen. Nach der Jobboerse bin ich zusammen mit Mareike nach Chinatown. Was ich gelernt habe: Wenn ein Vietnamese sein Essen (Reiss, Tofu und Gemuese) als “ a bit spicy“ beschreibt (uebersetzt: gut gewuerzt), dann ist es in Wahrheit SUPER HOT! Ultra scharf! Wow – ich hatte Traenen in den Augen und meine Nase lief, aber es war dennoch super lecker. Chinatown an sich war den langen Fussmarch alle Mal wert – Bilder kann ich leider noch immer nicht hochladen, aber ich arbeite dran.

Das Kanadische Steuersystem (was unsere Mehrwertsteuer waere) ist „sympatisch“ und erscheint gleichzeitig etwas unfair. Kaufst du dir einen Apfel, dann ernaehrst du dich gesund und wirst nicht krank -> deshalb verkauft man dir den Apfel steuerlos. Kaufst du dir Chips, etwas mit viel Zucker, Zigaretten, Alkohol oder etwas anderes ungesundes, was dich frueher oder spaeter krank machen wird, dann zahlst du saftig Steuern. Ihr kennt mich, bis jetzt habe ich vermutlich noch nichts gekauft wofuer ich keine Steuern berappen musste :o) 

Morgen gehts‘ zum Eishockey – kann es kaum erwarten :o)



Toronto

25 03 2010

sorry Leute – ich habe gerade den letzten Eintrag samt Kommentare aus Versehen geloescht!!! Tut soooo leid!

Diese amerikanische Tastatur macht es nicht gerade einfach!

Jetzt zu Toronto! Ich bin hier! Die Dusche hat mich im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt erwischt – hat etwas gedauert bis ich den „Dreh“ raus hatte. Zum Fruestueck gab es was? Natuerlich Pankaces – und die waren so gross wie eine Pizza in Deutschland …. und zudem mega lecker und richtig „fluffig“. Natuerlich mit Ahorn Sirup :o) Danach ging es zum Government, wo die Social Insurance Number eingeholt wurde – jetzt darf ich arbeiten! Und darauf folgte der Termin bei der Bank, sprich ich habe jetzt einen kanadischen Bank Account. Zugegeben, die Haelfte vom dem was die Dame mir erklaert hat ging unverstanden an mir vorbei, doch ich habe unterschrieben und ’ne EC Karte bekommen. Wie weit zwei Blocks sind unterschaetzt man als „Landkind“ schnell – und dann gibt es anscheinend auch noch large und small Blocks, was mal wieder nichts einfacher macht. Auf jeden Fall tun die Fuesse schon weh / doch dafuer hab ich auch schon viel von Toronto gesehen. Der erste Eindruck ist supercool – Multikulti, sauber, topmoderne Hochhauser neben uralten Kathedralen, Menschen die eben rumlaufen wie es ihnen passt und einen Pickup neben dem anderen. 

Ach ja – Mareike (ist mit mir von Frankfurt aus gestartet) und ich haben auch schon Tickets gekauft. Samstag werden wir uns ein Eishockezspiel ansehen (Toronto Marlies gegen Rochester) und naechsten Mittwoch gehen wir ins Air Canada Centre um uns ein Basketballspiel anzuschauen – die Toronto Raptors vs die LA Clippers. Ye Haaa!  

Habe jetzt gerade eine halbe Stunde versucht Bilder hochzuladen doch es hat nicht funktioniert – ich bleib darn und versuch raus zu finden wie ich hier Bilder hoch bekomme! Viele liebe Gruesse nach Hause,

Nadine



Light Painting

4 03 2010

Zitat Wikipedia:

„Light Painting (dt. Zeichnen/Malen mit Licht) ist eine photographische Technik, in welcher Aufnahmen in der Regel nachts oder in abgedunkelten Räumen durch die Bewegung einer (oder mehrerer) in der Hand gehaltener Lichtquellen (oder durch Bewegung der Kamera) gemacht werden.“

Es fing harmlos an, meine Schwester und ich im Urlaub in den USA, eine Taschenlampe, sternenklarer Himmel -> schon wurde mit Licht und langen Verschlusszeiten experimentiert. Mittlerweile umfasst unser Equipment Star-Wars Laserschwerter, LED-Fingerlichter, Taschelampen mit Dreifach-Funktion, Fackeln, Wunderkerzen, Lichterketten, Fernauslöser für die Kamera, …

Unsere einzige Regel: Keine digitale Bildbearbeitung! Alle Bilder sind und bleiben genau so, wie sie „one shot“ aufgenommen werden.

-> weitere Aufnahmen unter Bilder -> Light Painting