Party Weekend
26 07 2010Ye Haa – Party bei Danielle und Darcy! Ich freue mich unheimlich uebers WE nach Errington zu fluechten und treffe mit einem deutschen Kartoffel Salat plus Pesto Salat Samstag Mittag 12 Uhr ein. Pot Luck – sprich jeder bringt etwas mit ;o) Ab 12:30 mittags laeuft der Mixer und ich trinke zum ersten Mal seit mindestens 10 jahren wieder Tequila – als Erdbeer Magarita garnicht schlecht. Ich helfe Danielle mit dem Essen, wie trinken Magaritas und ab 15 Uhr treffen schon die ersten Gaeste ein, alle in Campern, mit denen sie auf dem Feld hinterm Haus parken damit keiner mehr fahren muss.
Die Party is absolut entspannt, alle sind super nett und sitzen in und um die Garage verteilt auf Klappstuehlen, die Haelfte der Anwesenden traegt Cowboyhuete. Nicht weil es cool aussieht, sondern weil es echte Cowboys sind … Wow ;o) Alle Kinder duerfen eine kleine Runde auf Charlie dem Pferd drehen und die groesseren Kinder spielen mit dem Mini-Bike (1 Gang Mini Motorrad). Sobald einer meinen Akzent hoert und mitbekommt das ich aus Deutschland komme geht die Fragerei los – aber auf sehr nette Art und Weise. Innerhalb von 3 Stunden habe ich mehrere Adressen auf der ganzen Insel verteilt, falls ich mal eine Couch zum Schlafen oder Sight-Seeing Tour brauche ;o)
Das Essen ist gigantisch, ich werde mit Champignon-Burgern verwoehnt und da Pot Luck Abend ist, hat jeder das mitgebracht was er am besten kann. Krautsalat zum sterben und Dipps zum hinwegschmelzen … Sobald es dunkel ist brennt ein Lagerfeuer und im Nu sind vier Gitarren ausgepackt. Hier spielt irgendwie jeder – und nicht nur so halbwegs, songern so gut, dass ich brav meine Finger von den Gitarren gelassen habe. Gegen 3 Uhr nachts laesst es hinter mir einen Schlag – einer der Jungs hat ein schwazes Auto uebersehen und ist volle Karacho mit dem Mini-Bike gegen gefahren. Ich sehe nur Blut sein Gesicht hinunter stroemen und halte mich brav raus. „Tut garnicht weh“, sagt der betrunkene Nicht-Cowboy Mitte 20 namens Morgan immer wieder. Er ist tapfer, wird in der Garage versorgt und verlangt eine halbe Stunde lang nach einem Spiegel. Als man ihm den dann gibt wird er gruen im Gesicht und faengt an zu zittern. Ach ja – er blutet uebrigens immer noch, oeberhalb und neben dem Auge, und nicht wenig. Die Cowboys laecheln, „tapen“ ihn zusammen und veruschen die Blutung zu stoppen. Vielleicht sollte ich erwaehnen, dass keiner mehr nuechtern war. Nicht einmal annaehernd. „Hald so schlimm“, sagen sie immer wieder. Dann verlangen sie nach Nadel und Faden, um Morgan zu naehen. Ohne Scheiss jetzt – die wollten den wirklich in der Garage zusammen flicken! „Ich habe mich schon tausend Mal selbst genaeht! Und weit aus groesser Wunden als die!“, erklaert einer. „Ja – ich bin Ersthelfer, wir muessen nur die Haut etwas anziehen und … “ Danielle greift ein. Ein Maedel das noch keine 5 Minuten da ist wird zur Fahrerin auserkoren und der Nicht-Cowboy kommt 4 Stunden spaeter mit 9 Stichen zurueck. Ich schlafe im von mir persoenlich renovierten Haus und bleibe den ganzen Sonntag auf der Farm. Viele Bilder gibt es nicht, da ich keine Lust hatte die ganze Zeit auf meine Kamera Acht su geben – doch hier ein paar:
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