Mutter Natur

18 06 2010

Daniel und Tim, beide 19, aus Stuttgart, sind auch als wwoofer hier auf der Alpaka Farm. Gestern Abend kam Daniel mit dem Fahrrad angerast: „Nadine, Nadine wir haben am Strand eine Babyrobbe gefunden!“ Also ab aufs Fahrrad und runter zum Strand. Und da lag sie, die kleine Babyrobbe, wunderhuebsch und suess. Doch innerhalb weniger Minuten wurde aus suess hilflos, denn der Kleine lag in den Wellen der heran rollenden Flut, wurde hin und her gewischt und hat gejammert … keine Mama weit und breit. Wir waren genau so hilflos, koennt ihr euch vorstellen man hat das Gefuehl eine Robbe ertrinkt? Dann haben wir die Nabelschnur entdeckt, die noch immer am Bauch war, also war der kleine „brandneu“. Daniel ist zur Farm zurueck gefahren um einen Kanadier, Michael, zu fragen was wir tun sollen. „In Ruhe lassen, die Mutter kommt vielleicht zurueck …“

Es war herzzerreissend den Kleinen zurueck zu lassen, in der Hoffnung die Mutter kommt um ihn abzuholen. Wir haben Michael vollgeheult und er hat herum telefoniert, leider konnte er (es war schon spaet) niemanden erreichen der wusste was zu tun ist. „Let mother nature take over …“ Mutter Natur soll uebernehmen. Die Jungs haben eine grosse Robbe in der Buch gesehen und so haben wir das Baby schweren Herzens allein gelassen.

Heute Morgen, auf dem Weg zur zweiten Farm um zu steichen, haben wir an der Bucht angehalten. Daniel und Tim sind ausgestiegen um nachzusehen, ich habe im Auto gewartet. Als sie erst die Felsen runter geschaut haben, habe ich gedacht die Robbe ist weg. Doch dann sind die Jungs die Felsen nach unten geklettert … Mit dem Gedanken der Kleine ist tot bin ich ausgestiegen. Die Robbe war noch da, und noch am Leben. Voellig entkraeftet, noch immer Mutterseelen allein und auf dem besten Weg von Adlern geholt zu werden. Da Mutter Natur nicht uebernommen hat, haben wir uebernommen. Wir haben den kleinen in eine Decke gewickelt und sind zur Farm zurueck, Tim auf dem Beifahrersitz mit einer Robbe im Schoss. Dann sassen wir auf Michaels Veranda, mit einer Babyrobbe, waehrend Michael erneut herum telefoniert hat. Wir wussten nicht was wir ihm zum Fressen/Trinken geben konnten ohne etwas zu riskieren, im Internet haben wir nichts gefunden … Doch es dauerte nich lange, dann kam Michael mit einem Grinsen auf die Veranda. „Der Kleine bekommt einen Freiflug ins Vancouver Aquarium, die nehmen ihn auf.“

Ich bin kein Fan von Zoos und Aquarien, doch in diesem Fall hiess es leben oder sterben.

Also haben wir ihn in eine Box gepackt, auf den Ruecksitz verfrachtet und sind quer ueber die Insal nach Nanaimo (40 min) losgeduest um die 12:20 Maschiene noch zu bekommen. 100 km/h habe ich heute nicht eingehalten. Kaum noch Sprit, wir mussten tanken, eine Robbe auf dem Ruecksitz … Am Hafen angekommen ging alles ziemlich schnell. Der Kleine wurde in eine Transport Box umverfrachtet und ab ins Wasser Taxi nach Vancouver, wo er von Aquarium Leuten hoffentlich schnell versorgt wurde, da er schon ziemlich entkraeftet und dehydriert war. Wir werden den Aquarium Leuten morgen eine eMail schreiben, um heraus zu finden ob es „BEN“ gut geht. Doch er hat die ganze Nacht gekaempft, ich bin mir sicher, dass er den 2o Minuten Flug gut ueberstanden hat.

Wir kommen nach einem chaotischen Tag auf die Farm zurueck um die Alpakas zu fuettern. Da ruft Daniel: „Nadine! Wir haben ein neues Baby!“ Ne, oder? Es ist schon mehrere Stunden alt und sieht kerngesund aus. Zum Glueck ist Daniel da, den der ist ganz scharf darauf zu spritzen und meistert es auch souveraen ;o) Die Jungs taufen den kleinen, da er zwei Bellybuttons hat, CARLOS.



Verkehrsregeln

15 06 2010

Mein wwoofer Auto ist der Hit – es ist zwar weder ein Truck noch ein SUV – doch ich bin mobil! Einkaufen, sightseeing, wwoofer hin und her fahren, auf die andere Farm fahren um zu streichen, … Links das Meer und rechts die Berge ;o) Die Verkehrsregeln sind allerdings gewoehnungsbeduerftig!

Kreuzungen: zwei Strassen kreuzen sich – an jeder Ecke steht ein Stoppschild  „4ways“ – wer zuerst anhaelt faehrt auch wieder zuerst los. Kein Problem, wenn ich an einer 4-Wege Kreuzung nur auf ein oder zwei Autos treffe, doch wenn aus jeder Richtung zwei oder drei Autos kommen wird es unuebersichtlich. Scheisse – hat der jetzt vor mir angehalten oder nicht? In Deutschland wuerde dies Krieg bedeuten – hier winkt man sich dann einfach gegenseitig ueber die Kreuzung. Sprich wenn ich den Ueberblick verliere dann winke entweder ich, oder jemand winkt mich durch ;o)

Tempolimits: an jeder Ecke anders. 50, 60, 70, 80, 90, 100, 110 km/h – hier gibt es saemtliche Varianten und die wechseln alle 5 Meter. Ich muss mich immer auf die Schilder konzentrieren, da ich grundsaetzlich viel zu schnell bin. Gestern habe ich schon von einem Streifenwagen Lichthupe bekommen und der Cop hat mir per Hand signalisiert, dass ich vom Gas soll. Aaaaaah! Auf dem Highway fahre ich mittlerweile nur noch mit „Cruise Control“ (Tempomat), da ich sonst die 110 km/h staendig ueberschreite.  Es gibt nichts langweiligeres, als mit einem Automatikauto im Cruise Control Modus zu fahren, auf einer kerzengeraden Strasse. Man haelt einfach nur das Lenkrad fest … zum Glueck ist die Landschaft schoen!

Hier noch ein paar Bilder meinem freien Montag, den ich in Qualicum Beach, Deep Bay und auf der Farm verbracht habe ;o)



Spider Lake & Horn Lake

13 06 2010

Eigentlich wollte ich mit dem wwoofer Auto (alter Pontiac) herum fahren, doch nach der ganzen BUCKWILD Aufregung musste ich erst mal meinen Blog schreiben. Da stand Chris ploetzlich vor mir, der Bayer, der auf einer anderen Farm eine halbe Stunde von hier auch wwooft. Auch 2 Jobs geschmissen, auch alles verkauft, auch fuer ein Jahr hier und im April in Vancouver angekommen. Wir waren letzten Mittwoch schon mit 5 weiteren woofern im Pub, Karaoke Night. Nein – ich war nicht auf der Buehne. Selbst nach drei Pitchern Bier habe ich mich eisern geweigert ABBA zu singen. Der Rest der Maedels hat tapfer Dancing Queen performt, angeblich sind sie jetzt auf youtube. Wie auch immer, Chris ist auch „off“ und mit dem V8 Cadillac seiner „Gasteltern“ unterwegs. Wir fahren rum (Chris faehrt) und suchen nach zwei Seen – ich kenne den Weg, doch ich verpasse eine Einfahrt und wir fahren einen kleinen Umweg, schoen an der Kueste entlang. Schliesslich finden wir die Seen – wahnsinns geil – wir schleichen am Ufer entlang und halten Ausschau nach Baeren – keine in Sicht. Hier die Bilder:



It’s a boy!!!!

13 06 2010

Sonntagmorgen – ich bin „off“ und die Sonne scheint! Nach eineinhalb Stunden skypen schnappe ich meine Kamera um Bilder zu machen. Ich gehe aus dem Trailer und sehe, dass die Alpacas im Kreis stehen. Warum stehen die im Kreis herum? Flupp – etwas faellt auf den Boden. Kamera in der Hand mache ich ein Bild – dann macht es in meinem Hinterstuebchen Klick! Scheisse – Baby!!! Aaaaahhh! Baby!

Howie ist in der Kirche, Michael in Tofino 2 1/2 Stunden entfernt und Jim und Sue sind nicht nochmal kurz weg bevor sie in den Urlaub fahren …. Scheisse!!! Oh shit! Aaaaaahhhh! Baby! Ich renne ins Gehege, falle vor dem Neugeborenen auf die Knie und hab keine Ahnung was ich tue. Atmen ist wichtig – also weg mit der Haut und was weiss ich was … jetzt wo ich darueber nachdenke ist es ganz schoen ekelig – doch in dem Moment habe ich nicht darueber nachgedacht. Das Baby war einfach nur suess. Ich renne und hole die Babytasche, falle wieder vor dem 2 Minuten alten Alpaca auf die Knie und gehe die Checklist durch. Atmung normal? Aaaah – keine Ahnung! Wie atmet ein neugeborenes Alpaca? Ich werfe einen Blick auf die anderen Alpacas und befinde die Babyatmung schliesslich fuer normal. Augen klar? Jep! Ohren normal? Shit! Ich denke ja, aber ich bin mir nicht sicher! Ich gehe den Rest der Checklist durch und gebe mein Bestes, waehrenddessen versucht das Baby schon aufzustehen – ganz schoen wild! Es faellt immer wieder auf die Nase, doch es brummt nur, strampelt und versucht gleich erneut aufzustehen! Ich knie immer noch auf dem Boden, umringt von Alpacas und der Alpacamama, es sind keine 5 Minuten vergangen, ich starre auf die Spritzen … Jims Pickup rollt die Einfahrt hoch und ich fange an zu schreien: „Jiiiiiiiim! Baby!“

Im Gegensatz zu mir bleibt er sehr entspannt und schlendert zum Zaun. „Boy or Girl?“ Gute Frage. „I have no fucking idea!“  Jim: „Check if there are two bellybuttons.“ Also checke ich den Bauch, ja, da sind zwei Bauchnaebel. „Two!“, rufe ich. Jim lacht: „The one isn’t a bellybutton – so it’s a boy!“ Aha – das eine ist kein Bauchnabel. Ich darf taufen und der erste Name der mir in den Sinn kommt, in Anbetracht des kleinen Wilden der bockt und strampelt, ist BUCKWILD. Gleich darauf kommt auch Sue und sie zeigt mir noch einmal wie man spritzt. 45 Minunten spaeter steht der kleine schon auf seinen vier Giraffenbeinen und trinkt bei der Mama ;o) Alles gut, kerngesund und wunderhuebsch ;o) Bis ich in den trailer zurueck gehe steht es schon 3:0 fuer Deutschland – schlaaaaannnd ;o) Was fuer ein Sonntagmorgen!

Oh shit! Baby!

Oh shit! Baby!

Baby - 7 minutes old ;o)

Baby - 7 minutes old ;o)

45 minutes old and his name is: BUCKWILD :o)))))

45 minutes old and his name is: BUCKWILD :o)))))



Ich? Hebamme? Hilfe!

12 06 2010

Was einen nicht umbringt macht einen stark. Ich bin schon auf eine Schlange getreten (keine Bilndschleiche sondern eine 1 Meter lange „garden snake“), ich werde regelmaessig angespuckt und meine Fuesse sind voll blauer Flecke, da Alpakas „kicken“ wenn man sie einfaengt. Und da viele umgesiedelt werden mussten, mussten wir sie einfangen … Doch es ist klasse hier und es geht mir super gut ;o)

Da Jim & Sue in Urlaub gehen uebergibt Sue mir die Babytasche – 5 Alpacas werden eventuell in der kommenden Woche Babys auf die Welt bringen und ich soll Hebamme spielen. Ich bekomme ein Buch mit netten Bildern. Kommen beide Beine und der Kopf ist alles gut, einfach warten. Kommen nur die Beine, nur ein Bein oder nur der Kopf -> Tierarzt rufen – SOFORT! Noch bin ich entspannt und stark – doch dann zieht Sue Spritzen aus der Babytasche … „die direkt in einen Muskel und die nur unter die Haut …“ STOPP! Ich soll Baby Alpacas Spritzen geben? Hallooooo? Howie oder Michael, einer von beiden, ist eigentlich immer auf dem Gelaende und ich soll sie dann einfach holen … HILFE!!!



Mein Trailer

9 06 2010

So – angekommen. Die ersten Tage waren super chaotisch, das 6 franzoesische woofer mehr Arbeit gemacht wie erledigt haben … doch sie sind abgereist. Ruhig wird es trotzdem nicht, da Sue & Jim Sonntag fuer eine Woche in Urlaub fahren. Alles ziemlich chaotisch … Ich fuettere die Alpacas, mache die Staelle und die Felder sauber und putze einen ganzen Tag lang den Trailer, den die Franzosen wie die Schweine hinterlassen haben. Ich liebe die kleine Blockhuette, doch da die vermietet wird muss ich in den Trailer ziehen. Doch: Ich liebe auch den Trailer ;o) Mein Rucksack ist endlich ausgepackt und der Kuehlschrank ist voll. Montag reist Sadie ab – Gott sei Dank, denn sie ist eine richtige „Schlappsau“ … Hier die Bilder vom Trailer:



Terminal

5 06 2010

Nach dem Abschied von Regis brechen wir Freitag gegen neun Uhr in Val Gagne auf und kommen kurz nach 17 Uhr in Toronto auf dem Flughafen an, wo wir uns schweren Herzens letztendlich auch von Noreen verabschieden. Clement und ich haben eine Flugbestaetigung fuer 4 Uhr morgens in der Tasche, sprich 11 Stunden warten.

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on the road again

on the road again

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Doch dann kommt alles anders und es geht schief was nur schief gehen kann. Letztendlich warten wir 23 Stunden und schlafen im Flughafen (mehr schlecht als recht), ich auf einer Bank, Clement auf dem Fensterbrett gegenueber und unser Hab und Gut zwischen uns plus an die Bank gebunden … ich komme mir vor wie Tom Hanks in Terminal. Bis Maerz 2010 konnte ich nur mit Kopfkissen, Zudecke und in der Horizontalen schlafen, mittlerweile kann ich selbst im Stehen ein Nickerchen machen. Da wir zu zweit sind koennen wir wenigstens in Schichten umherwandern, Essen, Buecher kaufen und auf die Toilette gehen ohne staendig unser Zeug mitschleppen zu muessen.
Endlich im Flieger, hundemuede, denke ich: „Ye Haa – 5 Stunden Schlaf!“ Doch ich teile mir eine Dreier-Reihe mit einem Inder und seinem ca. 6-jaehrigen Sohn, der so zappelig und laut ist, dass ich kurz davor bin in voller Flughoehe die Tuer zu oeffnen und freiwillig ohne Fallschirm auszusteigen …

Samstag Abend, 18 Uhr Ortszeit (jetzt sind es 9 Stunden Zeitverschiebung zu Deutschland anstatt 6 Stunden) lande ich endlich in Vancouver. Mein Rucksack ist natuerlich der allerletzte auf dem Gepaeckband, weshalb ich (trotz Rennen!) zuerst die Tram und daraufhin den 19 Uhr Uhr Bus zur Faehre verpasse. Dadurch segelt mir dann auch die letzte Faehre nach Nanaimo/Vancouiver Island vor der Nase weg und und ich stehe planlos am Dock … den 500 Liter Rucksack auf dem Ruecken und den 100 Liter Rucksack in der Hand … kein Hotel, kein Hostel, kein garnichts am Faehrendock.  Nach kurzer Neuorientierung rufe ich Sue an (die Lady der Alpaka ranch), sage ihr, dass ich die 21 Uhr Faehre nach Vicotria/Vancouver Island nehme (1 1/2 Std.), mit dem Bus nach Downtown fahre (45 min.), mir dann ein Hostel suche und am morgen darauf mit dem Bus nach Nanaimo (2 Std.) fahre. Sie sagt nur: „Ruf mich in 15 Minuten nochmal an, ich schau was ich machen kann …“ Ok, ich rufe ihr 15 Minuten spaeter nochmal an, da hat sie schon Freunde in Victoria mobilisiert, die mich am Dock abholen werden.

Ich komme also 22:30 in Victoria an, da steht ein Mann (Ende 50) namens „Wolf“, eine Schild in der Hand auf dem „Nadine“ steht. Ich bin dankbar als er meinen 500 Liter Rucksack nimmt und auf seinen Truck laedt … und da es Freunde von Sue sind steige ich ein ohne fragen zu stellen. Wir fahren ca. 30 Minuten zu Wolfs Farm am Rande von Victoria, wo seine Frau (Namen vergessen) schon die Couch zum Gaestebett umfunktioniert hat und Handtuecher fuer mich rausgelegt hat damit ich Duschen kann. Ich bekomme ein riesen Sandwich, einen Kaffee damit ich nicht wahrend dem Duschen einschlafe und liege 0:30 auf der Couch von wildfremden und offensichtlich supernetten, hilfbereiten Menschen. Ich schlafe um 0:31 tief und fest.



Val Gagne Pictures

4 06 2010


On the road again

4 06 2010

In 5 Stunden klingelt schon der Wecker und dann geht es ab nach Toronto -> Flughafen -> Vancouver -> Faehre -> Vancouver Island. So wie es aussieht werde ich auf der Alpaka Farm kein Internet haben, wundert euch also nicht wenn die Aktuallisierung meines Blogs eventuell ein paar Wochen auf sich warten laesst. Selbstverstaendlich werde ich mich in den ersten, auffindbaren Wi-Fi Sport einkllinken und euch wissen lassen wie es laeuft ;o)

Bis dahin viele liebe Gruesse an alle ;o)

Nadine

P.S.: BC ich komme!!!!!



Bye Bye Val Gagne

3 06 2010

Ich wurde viel vorgewart und habe mit dem Schlimmsten gerechnet – doch die knapp 3 Wochen in Val Gagne waren einfach nur genial! Regis und Noreen sind wundervoll, grosszuegig, witzig, cool und ich habe viele neue Schimpfwoerter gelernt ;o) Hier kann man sich nur wohl fuehlen – mitten im schoenen Norgendwo bei den Daigels.

Bear Watching Touren zum Dump, Gitarre spielen,  Aggravation spielen (kanadische Variante von Mensch aergere dich nicht), gutes Essen, kaltes Bier, Garage streichen, Haus streichen, im Garten arbeiten, Elche suchen und nicht finden, Wohnungen fuer wilde Bienen bauen, Noreen mit Gartenschildern ueberraschen und Lachen bis der Bauch schmerzt …

Mein Lieblingsplatz bei den Daigels war/ist definitiv die Garage. Da Regis Gartenmoebel baut und verkauft ist es eine voll ausgestattete Schreinerei, in der ich haemmern, saegen, bohren, schleifen, woodburnen und lackieren durfte. Die Schleifmaschine war nicht mein Freund – meine Holzstuecke waren zu flach, weshalb ich sie nicht auf dem Schleifband halten konnte und in mehreren Versuchen quer durch die Garage geschossen habe – ich schleife lieber von Hand! Ich konnte meine kreative Ader ausleben und der Adler ziert nun die Front der Garage.

Noreen hat mich so „gepusht“, dass ich sogar angefangen habe mein 2tes Buch ins Englische zu uebersetzen. Sie hat die ersten paar Seiten auf Englisch gelesen und ist „hooked“ … Und sie hat mir angeboten nach meinem Kanadajahr zurueck zu kommen, ins Dachzimmer zu ziehen, mein Buch in aller Ruhe zu uebersetzen und sie wuerde mir sogar mit Grammatik usw. helfen …
Wieder habe ich sehr nette Menschen kennen gelernt und ich werde auf meinem Weg von Ost nach West definitiv hier vorbeischauen, auch wenn es ein 3-Tages-Umweg sein wird. Bye Bye zu sagen faellt erneut schwer … doch ich freue mich auch auf BC!